Photovoltaik-Versicherung
In einer guten PV-Versicherung wirken die Bestandteile sinnvoll zusammen
Photovoltaik-Versicherung
Schäden an oder durch Photovoltaikanlagen sind selten, ist das Unglück aber einmal eingetreten, gehen sie gleich ins Geld. Gegen Brand, Tierverbiss oder Unwetterschäden, aber auch gegen Ertragsausfall – z.B. bei defekter Anlage oder besonders harten Wintern – sollten Sie Ihre Photovoltaikanlage versichern. Eine Photovoltaikversicherung empfiehlt sich dreifach:
- gegen Schäden an der Photovoltaikanlage:
als Risikoversicherung oder Schadensversicherung – um die Investition in Ihre Photovoltaikanlage zu schützen, z.B. gegen Blitzeinschlag oder Vandalismus, - gegen Schäden durch die Photovoltaikanlage:
als Betreiberhaftpflicht-Versicherung – um ggf. Haftungskosten gegenüber Dritten zu minimieren, z.B. gegen herunterfallende Teile oder fatale Kurzschlüsse, - gegen Ausfall der Photovoltaikanlage:
als Ertrags-Versicherung – um ggf. einen reparatur- oder witterungsbedingten Ausfall abzufedern, z.B. in einem besonders schneereichen Jahr.
Eine gute Photovoltaikversicherung, die alle drei Aspekte abdeckt, kostet je nach Gesellschaft 8 bis 15 € im Monat pro 10 kWp – dafür versichert sie nicht nur Schäden an der oder durch die Photovoltaikanlage, sondern auch die ausgefallene Einspeisevergütung, falls einmal ein Defekt oder z.B. ungünstige Witterung den Ertrag schmälern sollten.
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Photovoltaik-Versicherung – ausführlichere Informationen
Hier noch einmal eine ausführlichere Beschreibung der Bestandteile für eine angemessene Photovoltaikversicherung. Eine gute Versicherung für Photovoltaik deckt die folgenden Risiken ab:

Ausfall-Versicherung für Photovoltaikanlagen:
Sie haben keinen geringen Betrag in die Photovoltaik auf Ihrem Dach investiert. Oft fließt der Ertrag der ersten Jahre in die Rückzahlung von Kaufpreis und Montagekosten. Falls die Photovoltaikanlage nun durch einen Betriebsschaden, durch Wetterschäden sogar durch Diebstahl ausfällt, gibt es keinen Ersatz für die dann ausgefallene Einspeisevergütung – im Gegenteil, mit einer weiterlaufenden Bedienung Ihres Photovoltaikkredites aus eigener Kraft kommen gegebenenfalls sogar zusätzliche finanzielle Anstrengungen auf Sie zu.
Hiervor – oder falls einmal eine Reparatur oder die ungünstige Witterung eines Jahres den Ertrag zu schmälern drohen – schützt Sie die Ertrags- oder Ausfall-Versicherung für Photovoltaikanlagen. Damit ist auch die Rückzahlung eines Photovoltaikkredits gewährleistet, wenn die Anlage einmal in einem verregneten Sommer oder in einem harten Winter weniger Einnahmen erzielt.- Haftpflicht-Versicherung für die Photovoltaikanlage
So sicher Photovoltaikkomponenten heute technisch konzipiert und gefertigt sind, können von durch Photovoltaikbauteile verursachte Schäden niemals gänzlich ausgeschlossen werden. Beschädigte oder sogar herunterfallende Teile nach Sturm, Hagel, Blitz, Vandalismus oder auch nach Defekten durch spielende Kinder können unter Umständen hohe Kosten verursachen – dazu reicht es, wenn beispielsweise ein Bauteil vom Photovoltaikgenerator gelöst wird und beim Herunterfallen ein parkendes Auto in Mitleidenschaft zieht. Schlimmer: Ist es erst einmal zu einem Stromschlag oder sogar zu Brandschäden durch den Generator gekommen, können die Kosten sehr schnell in die Höhe schnellen; die Folgekosten sind ggf. sehr rasch nicht mehr übersehbar. Dann ist es der Betreiber der Photovoltaikanlage, der haften muss.
Die Betreiberhaftpflicht-Versicherung für Photovoltaikanlagen kann wenigstens vor den finanziellen Folgen schützen. - Risiko-Versicherung für die Photovoltaikanlage:
In beiden genannten Fällen – Ausfall von Photovoltaikbauteilen, Schäden durch Photovoltaikbautiele – kann auch eine Reparatur von Schäden an der Photovoltaikanlage oder der Ersatz von Teilen der Anlage selbst erforderlich werden. Besonders nach einem Diebstahl von Generatoren, Modulen oder außen angebrachten Wechselrichtern der Anlage (“Solardiebstahl”) wäre bei fehlender PV-Versicherung die Investition an Ihrer Photovoltaikvorrichtung für das eigene Dach glatt zu wiederholen – keine besonders attraktive Vorstellung.
Auch hier baut eine spezielle Photovoltaik-Schadensversicherung vor.
Wie wahrscheinlich sind Schäden an der Photovoltaikanlage?
Schäden an der Photovoltaikanlagen können auf unabsichtliche Bedienungsfehler zurückgehen, auf seltene Fertigungsfehler – oder auf andere Risiken wie Blitzschlag, Schneelast, Überschwemmung-, Sturm- oder Hagelschäden.
Sind diese Schäden noch vergleichsweise selten, sind die folgenden schon näher am Alltag: Eine übermäßige Erhitzung aufgrund einer partiellen Verschalung; die Folgen von Kurzschlüssen, Schäden durch Marderbiss oder unbeaufsichtigt spielende Kinder usw. – all dies kommt lädier ebenfalls vor, wenn auch zum Glück nicht jeden Tag. Sogar Diebstähle an Teilen der Anlage (“Solardiebstahl”) oder Vandalismus sind gelegentlich schon gemeldet worden.
Die Wahrscheinlichkeit der genannten Risiken ist also insgesamt nicht hoch – aber ist es erst einmal zu einer Beschädigung von Photovoltaik-Generator oder Wechselrichter, zu einem elektrischen Schlag oder zu einem Brand gekommen, schnellen Ertragseinbußen und Folgekosten sprunghaft in mitunter existenzbedrohende Höhen. Hiervor sollte man sich, wie gesagt, mit einer Photovoltaikversicherung schützen.
Die Photovoltaikversicherung in Form der genannten Betreiberhaftpflicht, eine spezielle Photovoltaik-Ausfallversicherung und eine Risiko – oder Schadensversicherung für Schäden an den Photovoltaikbauteilen sind unbedingt zu empfehlen.

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