Akku
Lexikon der Photovoltaik-Begriffe
Der Akku (von lat. accumulator, “Sammler”) als Stromspeicher oder Batterie gehört zu den zentralen Bestandteilen im Aufbau einer Photovoltaikanlage.
Häufig eingesetzt werden in Photovoltaikanlagen Nickel-Cadmium-Akkus, sie werden allerdings nach und nach verdrängt durch Nickel-Metallhydrid- und Nickel-Hydrid-Akkus. Besonders bei Inselanlagen (Photovoltaikanlagen, die – wie z.B. eine Berghütte – nicht ans Stromnetz angeschlossen werden sollen oder können) werden Akkus eingesetzt: Bleiakkumulatoren beispielsweise, die einen hohen Wirkungsgrad mit geringen Ladeströmen verbinden, eignen sich hier besonders.
Gewicht, Materialeinsatz, Herstellungsaufwand, Handelskosten und Kurzlebigkeit (also die Ermüdung) von Akkus stehen in proportionalem Verhältnis zu ihrer Leistungsfähigkeit.
Für vereinzelte Anforderungen mit geringem Energiebedarf wie z.B. Wochenendhäuschen vertretbar, ist das Problem der Stromspeicherung in Akkus oder Batterien bei geringen Energieverlust zu angemessenen Kosten für flächendeckende Ansprüche bei Photovoltaikanlagen bisher nicht befriedigend gelöst.
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