Bundesumweltministerium BMU
Lexikon der Photovoltaik-Begriffe
Das Bundesumweltministerium, amtlich Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, ist die entscheidende Instanz der Exekutive in Fragen der Solartechnik und Photovoltaik.
Das BMU wurde 1986 als Reaktion auf die Katastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 begründet. Prägend für das Umweltministerium war nach einer kurzen Gründungsphase unter Walter Wallmann (CDU) Umweltminister Prof. Klaus Töpfer (CDU, 1987 – November 1994), zu dessen Zeit die Stromeinspeisung Gesetz wurde, gefolgt von Angela Merkel (CDU, bis Oktober 1998), Jürgen Trittin (Grüne, bis November 2005), unter dessen Ägide das Stromeinspeise-Gesetz zum Erneuerbare-Energien-Gesetz weiterentwickelt wurde (welches die Voraussetzungen für die Einspeisevergütung u.a. für Photovoltaik bot) und Sigmar Gabriel (SPD, bis Oktober 2009).
Heutiger Bundesumweltminister ist Dr. Norbert Röttgen (CDU).
Schutz vor Umweltgiften und Strahlung, kluger und sparsamer Umgang mit Rohstoffen und Energie sowie Erhalt der Pflanzen- und Artenvielfalt sind nur einige Ziele des Bundesumweltministeriums.
Das übergreifende Leitbild unserer Umweltpolitik ist die Idee der Nachhaltigkeit.
(Quelle: Selbstbeschreibung des Bundesumweltministeriums)
Inwieweit unter Dr. Röttgen die Photovoltaik-Förderung ernsthaft fortbetrieben wird, bleibt abzuwarten.
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