c-Ti

Lexikon der Photovoltaik-Begriffe

Im englischen Sprachraum ist c-Ti (für crystalline silicon) das chemische Kürzel für kristallines Silicium – gleichbedeutend mit dem deutschen c-Si (vgl. dort).

Kristallines Silizium

Kristallines Silizium (oder chem.: Silicium) wird in der Photovoltaik in den Solarzellen von Dickschicht-Solarmodulen eingesetzt, die über 90% aller Solarzellen der weltweit installierten Solarstrom-Kapazität ausmachen.

Die restlichen 10% teilen Dünnschichtmodule aus amorphem Silicium (a-Si, das als hydrogeniertes Silizium, “a-Si:h”, genutzt wird) sowie alternative Halbleitermaterialien wie Gallium-Arsenid (dessen Handhabung aufgrund der Giftigkeit der beteiligten Elemente aufwendig ist; Gallium-Arsenid wird vorwiegend in der Raumfahrt und beim Satellitenbau verwendet), Cadmiumtellurid, Kupfer-Indium-Disulfid bzw. Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (vgl. CIS bzw. CIGS) und Indiumphosphid unter sich auf.

Eine Anmerkung zu “crystalline silicon”, für das c-Ti steht: Das englische silicon ist in der Übersetzung ein “falscher Freund”, es sollte nicht mit “Silikon” übersetzt werden, sondern mit “Silicium” (das berühmte “Silicon Valley” ist also nicht das Silikontal, sondern das “Tal des Siliziums”, da hier die Computer-, Halbleiter- und Chip-Industrie angesiedelt ist, deren Grundstoff das Silizium oder “Silicon”, eben “c-Ti” ist).

Solarzellen im Zusammenspiel

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Außerdem:
Einspeisevergütung

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