Leistung
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Was der Wechselrichter leistet
Es lässt sich zusammenfassen: Der Wechselrichter
- transformiert in seiner namensgebenden Kernfunktion solaren Gleichstrom in haushaltsüblichen und netzkonformen Gleichstrom. Dabei wird die Spannung des Solargenerators auf Netzniveau angehoben.
- überwacht die Netzkopplung von Photovoltaikanlagen und kann sie in weniger als einer Sekunde vom Netz trennen, falls dieses z.B. ausfällt.
- erfasst und speichert sowohl die Daten des laufenden Betriebes als auch Fehlermeldungen. Damit erleichtert (oder ermöglicht) der Wechselrichter dem Betreiber die Kontrolle der Photovoltaikanlage.
Die Daten können entweder unmittelbar an der Anzeige abgelesen werden, es ist aber auch möglich, sie bei entsprechender Konfiguration mit einem PC oder sogar über die Telefonleitung abzufragen.
Bei der Umwandlung kommt es zu leichten Wirkungsverlusten, zusätzlich muss ein geringer Eigenverbrauch veranschlagt werden. Durch laufende Optimierung ist es den Produzenten der verschiedenen Geräte aber inzwischen gelungen, diese Verluste weit unter die 10%-Marke zu drücken. Der Wirkungsgrad neuerer Modelle, die mit leistungsfähigen Halbleitern aus Siliziumkarbid arbeiten liegt sogar bei nur rund 98%.
Ein reiner Wechselrichter in seiner Basisfunktion kommt eigentlich nur noch in Inselanlagen ohne Ankoppelung an das öffentliche Netz vor – korrekterweise müsste bei netzgekoppelten Anlagen daher vom "Netzeinspeisegerät" (NEG) gesprochen werden; der Ausdruck "Wechselrichter" hat sich allerdings eingebürgert.
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