Förderung Photovoltaik

Förderung Photovoltaik: Aktuelle Änderungen zum 1. Juli

Grundlage der staatlichen Förderung von Solar-Anlagen ist seit dem Jahr 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Mit diesem Gesetz wollte die damalige Bundesregierung die Bürger zur Installation von Solaranlagen ermutigen. Die damalige Botschaft, auf ein solares Schlagwort verdichtet, hieß: “Photovoltaik lohnt sich auch für Sie!” Auch nach zwei Regierungswechseln und einer unter Norbert Röttgen neu angelegten Solarförderung gilt das zum Glück heute wie damals.

Denn selbst wenn die Bundesregierung ihre Förderung zum 1. Juli (möglicherweise rückwirkend, vgl. den Eintrag im Photovoltaiklexikon Einspeisevergütung erneut um einen höheren Betrag absenkt, als ursprünglich vorgesehen – so bedeutet das nicht das Ende der Förderung von Solardächern und Photovoltaikanlagen. Im Gegenteil. Da die Hersteller ihre Solarprodukte im Vergleich zu vor zehn Jahren zu teilweise um 50% günstigeren Preisen abgeben, bleibt eine attraktive Rendite durch die Einspeisevergütung erhalten. Für alle selbstverbrauchten Kilowattstunden gelten außerdem nach wie vor die höheren Sätze.

Zudem – die Förderung von Solaranlagen bleibt ja nicht dem Bund allein vorbehalten. Auch Länder und Gemeinden und unter bestimmten Voraussetzungen sogar die Strukturfonds der EU fördern den Zubau von Solaranlagen auf dem eigenen Dach.

Das Erneuerbare Energien-Gesetz EEG

Dies waren die Errungenschaften des Gesetzes:


    Solarföderung ist zielgerichtet -
    ihre Sätze und Grundsätze sind zugeschnitten auf Eigenheimbesitzer und Bauern, die auf ihrem Dach oder ihrem Grund und Boden Solaranlagen installieren wollen.


    Solarförderung ist erfolgreich -
    in den letzten zehn Jahren wurde die Solartechnik in Deutschland so erfolgreich angenommen, dass in der Solar-Branche 300.000 Arbeitsplätze entstanden sind.

    Solarförderung ist sicher -
    jedem Bürger, der eine Photovoltaikanlage zu bestimmten Förder-Sätzen auf seinem Dach installiert hat, bleibt die einmal zugesagte Förderung trotz jeder möglichen Veränderung des Gesetzes erhalten – auf Jahre und Jahrzehnte hinaus.

All diese Grundsätze stimmen heute wie damals.

Solarförderung heute

Für diejenigen allerdings, die sich erst später für eine Solaranlage entscheiden, haben sich die Fördersätze und -grundsätze verändert.

Auch diese Förderungen wiederum bleiben ihnen sicher – nur eben zu den aktuell veränderten Sätzen.

Warum ist das so?

Von Anfang an bestand bei der Solarförderung die Gefahr, dass die Hersteller sich auf den Fördersätzen ausruhen. Deshalb hat der Gesetzgeber beschlossen, die Fördersätze des Erneuerbare-Energien-Gesetzes nicht stabil zu halten, sondern abnehmend (degressiv) zu gestalten.

Denn nicht nur die Bürger sollten vermehrt ermutigt werden, den Sonnenstrom auf ihrem Dach zu ernten – auch die Hersteller, die Wissenschaft, die Handwerksbetriebe, die Solaranlagen installieren – sie alle sollten angereizt werden, ihre Produkte zu verbessern und zugleich kostengünstiger zu gestalten. (Dies nicht zuletzt mit dem Gedanken, die deutsche Solartechnik international wettbewerbsfähig zu erhalten.)

All dies ist aufgegangen. Die deutsche Solartechnik ist weltweit erfolgreich, wenn auch die Konkurrenz aus China langsam aufholt. Und heutige Anlagen kosten gerade einmal die Hälfte von dem, was sie vor 10 Jahren gekostet haben.

Fördersätze zur Photovoltaik aktuell

Aus diesen Gründen hat am 4. März 2010 das Bundeskabinett beschlossen, die Fördersätze zum Erneuerbare-Energien-Gesetz zu ändern. Über die Höhe und den Termin der Veränderung kann man streiten. Aber eines bleibt sicher: Photovoltaik lohnt sich nach wie vor!

Und bei der Verringerung der Förderung gilt auch hier wieder: Photovoltaik-Förderung bleibt sicher – jedem Bürger und jeder Bürgerin, die eine Photovoltaikanlage zu den aktuellen Förder-Sätzen auf ihren Dächern installiert haben, bleibt die Förderung, einmal zugesagt, erhalten – auf Jahrzehnte hinaus.

Aber es gilt ebenso: Wer spät kommt, erhält weniger.

Solarstrom: So sieht die Förderung ab Juli 2010 aus

Vom 1. Juli 2010 an könnte sich die Förderung von Solaranlagen (möglicherweise rückwirkend) um folgende Beträge verringern:

Für Photovoltaik auf dem Dach – 16% weniger.

Für Konversionsflächen – 11% weniger.

Für Ackerland – Wegfall der Förderung.

Für Photovoltaik auf Freiflächen – 15% weniger.

Es bleibt dabei: Auch dann noch lohnt sich die Photovoltaik!

Aber warum warten, bis die Fördersätze sinken? – Was Sie jetzt brauchen, das ist rasche, belastbare Information: Damit Sie sich frei und informiert entscheiden können. Diese Informationen finden Sie bei uns in Zusammenarbeit mit unserem Partner Quotatis hier: Vergleich Photovoltaikanlagen und Preise.
Denn: Die von uns auf unseren Rechner-Seiten angebotenen Informationen sind notgedrungenerweise Mittelwerte (vgl. Vertiefung) – das immerhin!

Ihr spezieller Fall aber lässt sich rascher und eingehender mit Experten besprechen, die ihrer regionalen und lokalen Gegebenheiten kennen – mit Fachleuten also, welche sich in den Fragen zur Förderung in Ihrem Bundesland auskennen, die Ihre besondere Lage, die Solareinstrahlung und die Vorschriften Ihrer Gemeinde kennen.

Dies sind die Gründe, weshalb wir uns einen großen europäischen Dienstleistungs-Vermittler, eben Quotatis, zur Zusammenarbeit ausgewählt haben – der hierzu einen besonderen Service entwickelt hat: Kostenlos und ohne jede Verpflichtung für Sie benachrichtigt Quotatis Fachleute aus Ihrer Gegend, die Sie beraten und mit denen Sie das Wie und Wie groß, das Für und Wider Ihrer Photovoltaikanlage erörtern können. Diesen – durch Quotatis geprüften – Fachleuten des Solarstroms können Sie alle Ihre Fragen im unmittelbaren Gespräch stellen.

Sie können Quotatis auch über deren eigenes Kontaktformular erreichen und sich dort für den Service eintragen -
Quotatis.

1. Planung | 2. Berechnung | 3. Finanzen | 4. Dokumente | 5. Installation || Ihr Solardach

Archiv
  • 851254 Besucher