Solarförderung rückwärts
Dieser Beitrag zur Förderung von Photovoltaik und Solarstrom über die Einspeisevergütung ist schon etwas älter – sechs Wochen, was in der Politik ja manchmal das ist, was für andere Jahre sind. Das scheint besonders für Photovoltaik und Solarstrom zu gelten. Nur aus Nostalgie soll er hier noch einmal zitiert werden – als Kontrast zu den Kürzungen zur Photovoltaik-Förderung, die nun angekündigt worden sind. Es ging “damals” um den Erhalt der Vergütungen zur Photovoltaik, u.a. um die Einspeisevergütung für den Solarstrom – ein Schelm, wer Arges dabei dachte, und ein Schelm, der nicht heute schon versteht, was damals bereits zum Thema Solarstrom geplant war. “Wir werden die Photovoltaik-Förderung nicht kürzen” heißt natürlich: “Gewöhnt euch schon einmal an den Gedanken, dass die Photovoltaik-Förderung, die Förderung zur Erzeugung von Solarstrom gekürzt wird.”
Die Bundesregierung hat als Ziel ausgegeben, die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien (zu denen neben der unmittelbaren Solarthermie-Anlage mittelbar die Photovoltaik, der Solarstrom, der vom eigenen Dach geerntet wird, an erster Stelle gehört) von 6,6 % in 2007 auf rund 14 Prozent im Jahr 2020 anzuheben. Sie verfolgt damit zwei Gedanken.
Erstens stärkt die Förderung der zukunftsträchtigen Schlüsseltechnologien (wie die der Eigenerzeugung von Solarstrom oder Solarthermie auf dem eigenen Dach) den Wirtschaftsstandort Deutschland. Technologisch ist die Bundesrepublik auf dem Gebiet der Photovoltaik weltweit führend – durch gezielt gesetzte Anreize und Förderprogramme zu Photovoltaik und Solarstrom unterstützt die Bundesregierung den weiteren Ausbau dieser Stellung.
Schon längst hat sich ja weit über parteipolitische Grenzen hinweg die Einsicht durchgesetzt, dass Energie- und Umwelttechniken (die nicht allein, aber doch am sichtbarsten, nämlich unmittelbar auf unseren Dächern, die Erzeugung von Solarstrom durch Photovoltaik betreffen) mittelfristig nicht nur kostengünstiger sind und sicherheitspolitisch von eingekaufter Energie unabhängiger macht, sondern auch dass sie wirtschaftspolitisch sinnvoll ist und für langfristig sichere Arbeitsplätze sorgt.
Zum anderen wird Deutschland damit seiner Rolle gerecht, mit der Förderung von Photovoltaik, Solarstrom, Solarthermie Vorreiter in der Reduktion von CO2-Emissionen zu bleiben.
Seit 2000 bis heute sind über 1,2 Milliarden Euro ausgeschüttet worden – neben der Einspeisevergütung und der Abnahmepflicht von durch Photovoltaik erzeugten Solarstrom (hier sind Summen der Verbindlichkeit durch die Stromkonzerne von über 40 Milliarden Euro im Gespräch) fördert dies zum einen den internationalen Absatz der eigenen Technologien, zum anderen ist es auch klimapolitisch sinnvoll – so haben die deutschen Marktanreiz-Programme für die Erzeugung von Solarstrom auf Solardächern und in Solargärten, welche die ersten in Europa waren, bereits in vielen wichtigen Ländern wie Frankreich, Spanien, Italien erfolgreiche Nachahmer gefunden. Auch die osteuropäischen Länder wie Tschechien und Bulgarien ziehen allmählich nach. In 40 Ländern weltweit sind die deutschen Gesetze zu Photovoltaik, Einspeisevergütung für Solarstrom und anderen erneuerbaren Energien kopiert worden. Damit ist die saubere Solarenergie zu einem wesentlichen Bestandteil des europäischen Energiemixes geworden.
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Auch in Zukunft bleibt die Förderung des Solarstroms also bestehen. Die Sätze zur Photovoltaik-Förderung sind degressiv, um die Hersteller allmählich zu sinkenden Preisen zu motivieren – aber hoch genug, um den Einbau von Photovoltaikanlagen interessant bleiben zu lassen. Unsere Solarstromrechner zeigen Ihnen, wie.
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