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Renewable Energy Finance

Renewable Energy Finance

Fachkonferenz: Marktpotentiale erneuerbarer Energien

School of Finance & Management Frankfurt
19. Mai 2010

Die Fachkonferenz zu Marktpotentialen erneuerbarer Energien beschäftigt sich vor dem Hintergrund der gescheiterten Weltklimakonferenz in Kopenhagen mit der Frage nach aktuellen Trends und Bedingungen auf dem Markt der Erneuerbaren Energien für die Kreditwirtschaft. Zwischen internationalen Absichtserklärungen, ehrgeiziger EU-Politik, Großprojekten wie Desertec und anstehenden (aber noch nicht sicheren) Veränderungen des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Jahr 2010 ist die Finanzwirtschaft auf Informationen und Beobachtung des Marktes angewiesen, um sich rechtzeitig auf neue Nachfragen und Entwicklungen einzustellen. Auf der Fachkonferenz werden Experten aus Wirtschaft, Politik und Bankenpraxis über jetzige und künftige Rahmenbedingungen, Finanzierungsmodelle und Energietrends diskutieren.

Studiengang zur Finanzierung Erneuerbarer Energien

Die Frankfurter School of Finance & Management ist zur Ausrichtung dieser Fachkonferenz zu speziellen Aspekten der Finanzierung Erneuerbarer Energien besonders geeignet: Sie bietet einen praxisorientierten, wissenschaftlich fundierten berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang zur Finanzierung erneuerbarer Energien an.
Wir zitieren aus dem Studienangebot (leicht gekürzt):

Viele Banken haben die Finanzierung erneuerbarer Energien als neues strategisches Geschäftsfeld erkannt und zum Teil inzwischen beachtliche Kreditportfolien in diesem Segment aufgebaut. Die Finanzierungsleistungen setzen an der gesamten Prozesskette an: von der Projektplanung über die Herstellung bis hin zur Wartung der Anlagen. Als gängige Finanzierungsform für Projekte mit erneuerbaren Energien kann die Projektfinanzierung angesehen werden. Projektfinanzierung wird als die Finanzierung einer sich selbst tragenden Wirtschaftseinheit definiert, bei der sich die Kreditgeber vornehmlich auf den Cash Flow und die Aktiva des Projekts als Sicherheit für die Rückzahlung des Fremdkapitals verlassen. Das Eigenkapital für Renewable Energy Projekte wurde in der Vergangenheit zumeist über Fondslösungen im klassischen KG-Modell bereitgestellt; nunmehr engagieren sich hier jedoch verstärkt institutionelle Investoren. Neben der klassischen Bereitstellung von Fremdkapital offerieren die Banken ihren Kunden zunehmend auch vielfältige andere Finanzdienstleistungen, etwa Instrumente für das Risikomanagement oder die Unterstützung bei der Nutzung des Kapitalmarktes.
Der Blick auf die umwelt- und energiepolitischen Rahmenbedingungen zeigt, dass die neuen Energieformen auf Jahre hin ein Wachstumsmarkt mit dauerhaftem Kapitalbedarf bleiben. Für Fach- und Nachwuchskräfte im Bankensektor eröffnen sich mithin im Bereich der Finanzierung erneuerbarer Energien interessante Beschäftigungs- und Karrierechancen. Die Problem- und Fragestellungen im Bereich „Renewable Energy Finance“ sind ausgesprochen komplex. Eine Lösung der relevanten Fragestellungen erfordert interdisziplinäres Wissen und die Fähigkeit, volks- und betriebswirtschaftliches, juristisches, ingenieurwissenschaftliches und bankbetriebliches Wissen miteinander zu verknüpfen. Bislang fehlte es an einem wissenschaftlich fundierten, praxisorientierten Studienangebot für den Bereich Finanzierung von erneuerbaren Energien. Diese Lücke möchte die Frankfurt School of Finance & Management schließen.

Der Studiengang richtet sich u.a. an Fach- und Nachwuchskräfte in Banken, Fondshäusern, bei Projektentwicklern, Photovoltaikanlagen-Betreibern und Solarherstellern sowie in beratenden Berufen.

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